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04.07.2022

Wasserrettung NÖ zog Bilanz

Alle 28 als Badestellen ausgewiesenen Oberflächengewässer in Niederösterreich verfügten über eine hervorragende Wasserqualität, damit stehe einem Badevergnügen in diesem Sommer nichts im Wege, wenn man einige einfache Regeln beachte: „Nie in unbekannte Gewässer springen, bei starker Hitze nie ohne Abduschen ins Wasser gehen oder andere hineinwerfen, nie mit vollem Magen schwimmen gehen, bei Wasserrutschen die Regeln beachten und Kinder keine Sekunde unbeaufsichtigt lassen“, sagte Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig am heutigen Montag am Ratzersdorfer See in St. Pölten, wo sie gemeinsam mit Markus Schimböck, dem Präsidenten des Landesverbandes Niederösterreich der Österreichischen Wasserrettung die Bilanz des Jahres 2021 präsentierte.

 

Denn Rettungseinsätze auf dem Wasser seien keine einfache Sache, sondern verlangten hochspezialisierte Kräfte, meinte Königsberger-Ludwig weiter: „Daher möchte ich allen 317 derzeit aktiven niederösterreichischen Wasserrettern und –retterinnen großen Dank für die im Vorjahr bei 444 Einsätzen geleisteten 26.000 ehrenamtlichen Einsatzstunden, darunter 11.000 Fortbildungsstunden, sagen“. Ein großes Problem sei nämlich, dass sich in den letzten Jahren gezeigt habe, dass immer weniger Kinder und Jugendliche – österreichweit sind es ca. 600.000 bis 700.000 Menschen - schwimmen könnten. Überdies habe es im Vorjahr zusätzlich Förderungen seitens des Landes in der Höhe von 23.500 Euro für einsatzrelevante Geräte gegeben, betonte die Landesrätin.

 

Auch Markus Schimböck verwies auf die coronabedingt noch immer 2 Millionen weniger Schwimmunterrichtsstunden und darauf, dass auch Menschen über 50 Jahren diesbezüglich Nachholbedarf hätten. In Bezug auf seine Sonderrettungsorganisation präzisierte er, dass sich unter den 1.300 ehrenamtlichen Mitgliedern auch 116 Fluss- und Wildwasserretter, 23 Einsatztaucher und 35 Schiffführer befänden. Zusätzlich zu den inklusive Bäderüberwachungen 444 Einsätzen seien 1.836 Schwimm- und 215 Rettungsschwimmerausbildungen durchgeführt worden. Die im Vorjahr inklusive Administration etc. 26.000 geleisteten Stunden unterteilte er abschließend in rund 10.000 Einsatz- und 11.000 Fortbildungsstunden.


LR Königsberger-Ludwig: Großer Dank für 26.000 ehrenamtliche Einsatzstunden